


Artgerechte Ernährung von Hunden
Vor 35 Jahren, als ich anfing Hunde zu halten, waren ernährungsbedingte Erkrankungen fast unbekannt. Allergien, Krebs, Leberschäden, Herz-Kreislauferkrankungen, Störungen des Immunsystems und Erkrankungen des Bewegungsapparates mit Dysplasien waren selten. Zum Tierarzt musste man meistens nur einmal im Jahr zur vorbeugenden Impfung und Wurmkur, ansonsten waren die Hunde gesund und vital. Die Hunde wurden, wie damals üblich, mit hochwertigem Fleisch und Innereien aus dem Schlachthof gefüttert. Dazu gab es frisches Gemüse und Getreideflocken.
Woher kommen nun heute diese dramatischen Zunahmen von Hundekrankheiten.
Sehen wir uns einmal die seit Anfang der 80er Jahre gebräuchlichsten Futtermittel und ihre Inhaltsstoffe an.
Weil Tierfutter nicht unter die Lebensmittelverordnungen fällt, kann hier von der Industrie fast jeder Abfall zu Tiernahrung verarbeitet werden.
Mais, Soja, Getreide: höchstens die Abfallprodukte kommen ins Futter. Sie sind nach wissenschaftlichen Untersuchungen die Hauptursache für Allergien.
Mais-, Reis- und Weizengluten: Reste aus der Verarbeitung von Getreide. Bindet Giftstoffe im Körper. Meistens gentechnisch verändert.
Tierische Fette: von altem Frittierfett bis zu dehydrierten ranzigen Schlachtabfällen kann hier Alles verwendet werden.Hauptauslöser für Krebs, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Herzerkrankungen.
Fleischmehl + Geflügelmehl: kann alles beinhalten und stammt meist aus Abdeckereien. Hauptbestandteile sind Schlachtabfälle vom Schwein sowie Geflügelköpfe, Federn, Krallen. Zu Formfleischstücken gepresst, sieht es in der Dose aus wie echte Fleischstücke.
Tierische Nebenerzeugnisse: hier wird alles verarbeitet wie Hirn, Mägen, Därme, Hörner, Haut. Eine gute Lösung, auch den letzten Rückstand als Futter zu verkaufen.
Digest: verflüssigte tierische Gewebe.
Pflanzliche Nebenprodukte: Reste und Ausschuss aus der Getreideverarbeitung, Stroh, Nussschalen, Brauabfälle, Müllereireste.
Daneben künstliche Lock-und Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverbesserer, Mittel um die maschinengerechte Verarbeitung zu verbessern. Damit sind längst nicht alle Möglichkeiten aufgelistet, auch aus dem allerletzten Abfall noch bares Geld zu machen.
Welche Möglichkeiten haben wir Hundehalter, um der Flächendeckenden Allmacht der resteverwertenden Futtermittelindustrie zu entgehen?
Nun, gerade in den letzten Jahren haben sich verschiedene kleine, aber ständig wachsende alternative Futtermittelfirmen etabliert, die ausgesuchte gesunde und lebensmittelgerechte Zutaten verwenden und sich damit einen Markt erobern.
Diese Produkte sind natürlich nicht für einige Cent zu bekommen. Aber die Freude über die Gesundheit und Vitalität unserer Tiere sollte die kleine Mehrausgabe wert sein. Zumal letztendlich das gesparte Geld sonst später wieder beim Tierarzt landet.
Die Konsequenz kann nur sein:
kaufen Sie kein Billig-Tierfutter im Supermarkt oder Baumarkt ein. Informieren Sie sich über die Zutaten und Inhaltsstoffe. Wir berichten in Kürze über die Etikettenangaben und deren Bedeutung. Vermeiden Sie ernährungsbedingte Erkrankungen unserer Tiere, indem Sie hochwertige Futtermittel verwenden.
Wir informieren Sie ständig Herstellerunabhängig auf unserer Homepage www.hundenothilfe-pro-canis.de Beachten Sie bitte auch unseren Shop: www.tier-gesundheitsshop.de Hier finden Sie Futterergänzungen und Pflegeprodukte. Sie unterstützen mit Ihrem Kauf den Tierschutz.
Deshalb haben wir diese Ernährungsseite bewusst knapp gehalten.
Korrekte Informationen zu allen Themen der Fütterung würden ohnehin etliche Seiten füllen und den Leser mehr verwirren als informieren.
Sie können uns über das Kontaktformular Ihre Fragen mitteilen.
Wir werden so schnell und so ausführlich wie möglich antworten.
Als gemeinnütziger Verein helfen wir Ihnen und Ihrem Tier gerne.
Die Tierambulanz Nordbayern betreut seit 2007 kostenlos die Haustiere von wohnungslosen und bedürftigen Mitmenschen.
In Planung für 2012
im nordbayerischen Raum soll eine moderne stationäre Behandlungsstätte für schul-und naturheilkundliche Tiermedizin entstehen.
Dies ist dringend nötig, um eine stationäre Aufnahme zu ermöglichen und die Tiere noch besser zu versorgen.
Hier sollen auch mehrere Notschlafstellen für wohnungslose Tierhalter integriert werden. In den öffentlichen Notunterkünften in Nordbayern
werden keine Haustiere mit aufgenommen und die Hilfesuchenden werden dort abgewiesen, auch im Winter.
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