Pflanzenenzyme für Hunde

Die medizinische Anwendung von Huminsäuren bei Hunden kann sowohl äußerlich als auch innerlich sein. Die äußerlichen Anwendungen von Huminsäuren basieren auf ihren Gebrauch als entzündungshemmende, schmerzlindernde, blutflußsteigernde und gegen Rheuma, Mikroorganismen, Pilze, Viren und Krebs wirksame Substanz. Auch wurden Huminsäuren äußerlich bei der Behandlung von Hämatomen , Venenentzündung, Bänderriss und Muskelverhärtung angewendet, sowie bei der Behandlung von Patienten mit Quetschungen, Verspannungen, Nackenleiden, Hexenschuss, Beckenschmerzen im Hüftgelenk, nichtentzündliche Arthritis, Arthritis mehrere Gelenke, Knochenentzündung und Knorpelverknöcherung.

Hinsichtlich der innerlichen Anwendung bei Hunden haben sich Huminsäuren besonders in der Vorbeugung, Therapie und Nachbehandlung von einer Reihe von Magen- und Darmbeschwerden als nützlich erwiesen, wie bei Übersäuerung, Durchfall, Gastritis, Ruhr, Magendarmkatarrh und Dickdarmentzündung. Sie können auch als Entgiftungsstoffe wirken und sind gegen Bakterien- und Virusinfektionen benutzt worden. Außerdem sind sie in der Behandlung von Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen, Hämoglobin oder an gesamter Blutmenge) und als Stimulator im Immunsystem des Körpers und bei der Entgiftungsfunktion der Leber als Hilfe erkannt worden. Da sie bestimmte Arten von Krebswachstum bekämpfen, dürften Huminsäuren auch als potentielles Antikarzinogen in Frage kommen.

Viele dieser Wirkungen können der Aktivität der Huminsäuren selbst zugeschrieben werden und sind das Ergebnis ihrer Oberflächenaktivität, ihrer Chelateigenschaften (Bildung stabiler Komplexe von Metallen mit organischen Verbindungen), ihrer Adsorptionskraft (Aktivierung von Enzymen), ihrer polysäurigen Natur (mehrfachsäurigen Natur), ihrer Polyphenolstruktur (mehrfach karbolsäurige Struktur), ihrer Wechselwirkung mit anderen Molekülen - wie Proteinen (Eiweiße) , Polysacchariden (hochmolekulare Kohlehydrate), Enzymen und Lipiden (Gruppe natürlicher Substanzen mit unterschiedlicher chemischer Struktur). Ebenso tragen auch ihre Reduktionseigenschaften und ihr Gehalt an freien Radikalen  zu ihrer Wirkung bei.

Bisher sind keine unerwünschten Nebenwirkungen wie Überempfindlichkeit oder Apyrexia (Unterdrückung von Fieber) bei der Anwendung von Huminsäuren bemerkt worden.

Anwendung von Huminstoffen bei Hunden in der Praxis


Gerade in der Tierheilkunde hat man oft Krankenbilder die sehr komplex und "undurchsichtig" sind, gerade wenn die Tiere mittels Antibiotika und Cortison vorbehandelt sind, ergeben sich oft falsche Bilder. Hier gilt es als erstes die Immunabwehrkräfte zu mobilisieren und die Entgiftungs- und Ausscheidungsmechanismen zu mobilisieren. In diesen Fällen gehört die Anwendung mit Huminstoffen zur Einleitungsunterstützung als Reinigungs- und Reaktionskur.

Huminstoffe zeigen keine Nebenwirkungen und selbst bei der Verwendung bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, es zu keinerlei Rückständen im Gewebe kommt. Huminstoffe sind keine Arzneimittel, sondern sind eine gesunde und natürliche Nahrungsergänzung.

Huminstoffanwendung kann andererseits gefahrlos auch zur Prophylaxe eingesetzt werden, auch hier ist die weitläufig unterstützende Funktion des Immunabwehrsystemes erkennbar.
 
Wirkungen:

  • Stimulierung und Aktivierung des Immunsystem
  • aktiviert und mobilisiert sämtliche Stoffwechselfunktionen
  • entzündungshemmend, abschwellend, antiallergisch, juckreizstillend, schmerzstillend
  • gegen Infektionen, Viren, Bakterien und Pilze
  • aktiviert die Enzymtätigkeit der Leber und unterstützt deren Entgiftungsmechanismen
  • reinigend und kräftigend im Bereich der gesamten Verdauungsorgane
  • reguliert das Säure-Basengleichgewicht
  • unterstützt die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion der Nieren
  • fördert die Wundheilung und Granulation, reinigt eitrige, verschmutzte und schlecht heilende Wunden. Calendula ist aber in diesem Fall angezeigter.
  • steigert die Vitalität

Therapeutische Indikationen:

  • als Dauertherapie bei sämtlichen Nieren - und Leberleiden
  • bei praktisch allen Infektionskrankheiten
  • bei Epilepsie als Zusatztherapie
  • Pilzinfektionen
  • Magen-, Darmleiden unterschiedlicher Genesen, wie Durchfall, Verstopfungen,Geschwüre, Kolik etc.
  • Erkrankungen und Insuffizienzen der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse
  • Hauterkrankungen unterschiedlichster Genese
  • bei Allergien, Verbrennungen, Verbrühungen, Wundbehandlung, Insektenstiche
  • eitrige und nichteitrige Entzündungen der Haut, Krallen, Horn
  • Entzündungen des äußeren Ohres, der Lippen, Lefzen, der Mundschleimhaut und Zähne
  • Erkrankungen bzw. Entzündungen am Gesäuge
  • Entzündungen am äußeren Genitale, Vorhaut, Scheide
  • Schwächezustände, Geriatrie bei alten Tieren
  • zur schnelleren und besseren Rekonvaleszenz
  • Lebensschwäche der Neugeborenen
  • Erkrankungen bzw. Entzündungen an Gelenken, Sehnenscheiden, Schleimbeuteln, Knochenhaut


Anwendung für Hunde:

Der flüssige Saft  kann als Futterzusatz oder auch direkt verabreicht werden. Die Dosis beträgt 3x täglich 1 Tee- bis ein Esslöffel für einen mittelgrossen Hund. Im Bedarfsfall, bei akuten Problemen oder in Notfällen kann die Menge problemlos erhöhnt werden, hier empfiehlt es sich alle Stunde 1 Pipette direkt einzugeben.

Aeusserlich kann es als Umschlag, Auflage, Kompresse, Bad oder zum Bepinseln angewendet werden. Auch Spülungen z.B. von Augen, der Vorhaut, der Scheide oder der Mundschleimhaut sind möglich.

Es gibt verschiedenste Hersteller und Vertreiber von Huminstoffpräparaten, hier gibt es aber erfahrungsgemäß große Unterschiede in Qualität und Preis.

Huminstoffe gelten als natürliche Futter- und Nahrungsergänzungsmittel.

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